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Paar-Massage, zwischen Tücken und Lust

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Noch bevor der Boom mit tantrischen und erotischen Massagen für Frauen richtig los ging, gab es bereits einige Anbieter von "Paar Massagen". Doch was soll man sich darunter genau vorstellen? In der Tat gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie ein solches Erlebnis ablaufen kann. Ich gehe in meinen Ausführungen mal von einem heterosexuellen Paar aus, das sich schon etwas länger kennt und offen ist für erotische Erfahrungen ausserhalb der eigenen vier Wände. Es geht also um eine prickelnde Erfahrung und nicht um eine typische Paar-Massage wie aus dem letzten Thailand-Urlaub, wo man einfach nebeneinander in einem Raum liegt, eine Thai-Massage erhält und wieder geht.

Damit der Besuch nun für beide Partner in guter Erinnerung bleibt, sollte man sich vorgängig einige Gedanken machen. Insbesondere ist zu überlegen, wer wen wie massiert und berührt.

Wer massiert wen?

Lässt man sich von zwei Frauen massieren? Oder von einem Mann und einer Frau? Oder gar nur von einer Person? Letzteres ist tendenziell die günstigste Variante, welche aber normalerweise darauf hinausläuft, dass die Masseurin/der Masseur eher zur Lehrperson wird und das Paar anweist, wie es sich gegenseitig massiert. Auf ein solches Szenario kann es aber auch hinauslaufen, wenn man als Paar nicht zulassen will, von einer fremden Person intim berührt zu werden. Vielleicht kann man sich aber auch auf eine Mischform einigen. Es ist deshalb wichtig, bevor es los geht, mit der Masseurin und/oder dem Masseur die eigenen Erwartungen wie auch Grenzen zu umschreiben. Und mal ganz direkt gesagt: sollte man als Paar nicht automatisch ein kurzes Einführungsgespräch erhalten, man besser woanders hingehen sollte.

Warme Hände spühren

Landet man dann später nackt auf einer Liege in einem wohlduftenden Raum, abgedunkelt, vielleicht mit paar Kerzen, so darf man ruhig das Prickeln im Bauch geniessen. Es wird nicht lange gehen und man spürt (hoffentlich) warme Hände auf seinem Körper und je nachdem wie das Einführungsgespräch ausgefallen ist, auch die bekannten Hände das Partners. Es ist jedenfalls der Zeitpunkt sich gehen zu lassen, sich auch für kurze Zeit von moralischen Aspekten zu lösen und sich zusammen auf eine sinnliche Reise zu begeben.

Darf man während dem Ritual die Masseurin/den Masseur auch berühren? Die einzig klare Antwort darauf ist, ja, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Auch dieses bespricht man sinnvollerweise im Vorfeld.

Wer übrigens das Gefühl hat, er müsse seine Partnerin/seinen Partner zu aufwändig zu einem solchen Besuch überreden, sollte es besser ganz sein lassen und sich der Verwöhnung selbst hingeben. Sind aber beide Feuer und Flamme, könnte eine Paar-Massage jedoch zu einem der schönsten Erlebnisse werden...

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